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Mach deine Webseite schneller mit optimierten Bildern

Warum Bilder optimieren?

Die kurze Antwort ist:
Bilder sind groß und machen die Seite langsam.

Die etwas längere Antwort ist:
Es geht um Menschen und Suchmaschinen.

Warum Besucher:innen von optimierten Bildern profitieren

Es geht darum, dass Menschen sich möglichst gut auf der Seite bewegen können.
Ein Mensch, der lange darauf wartet, dass eine Seite lädt, verlässt sie auch schnell wieder.

Und die Elemente, die am ehesten dafür sorgen, dass eine Seite langsam ist, sind Bilder.

Texte können in Sekundenbruchteilen geladen werden. Ein großes Bild kann mehrere Sekunden benötigen. Das ist vielen Menschen heutzutage zu lang.

Nicht nur das: Es entsteht auch ein Gefühl, dass die Seite „irgendwie nicht richtig funktioniert“ – und das schmälert schnell das Vertrauen in die Seite.

Denn gerade unseriöse Seiten sind – zumindest auf den zweiten Blick – nur so halb fertig. Weil sie oft Massenproduktionen sind, die schnell rausgehauen werden, um einen kleinen Promillsatz von Besuchern aufs Glatteis zu führen. Wir haben mittlerweile ein gutes Gefühl dafür: Wenn etwas hakt auf der Seite – bin ich hier gut aufgehoben?

Eine professionelle Seite sorgt dafür, dass Menschen Vertrauen aufbauen.
Und das entsteht unter anderem durch gute Ladezeiten.

Und durch gut eingepflegte Bilder.

Was haben optimierte Bilder mit Suchmaschinen zu tun?

Suchmaschinen wie Google und Co. bewerten die Geschwindigkeit einer Seite. Vereinfacht gesagt: Je schneller sie lädt, desto höher die Bewertung. – Und desto wahrscheinlicher ist es, dass eine Seite weiter oben in den Suchergebnissen gezeigt wird.

Auch hier ist der Hintergrundgedanke – unter anderem – ein menschlicher:
Ist die Seite empfehlenswert? – Dann sollte sie den Besuchenden eine schnelle Ladezeit ermöglichen.

Ob eine Seite gut lädt – und wie das verbessert werden kann – lässt sich mit diversen Tools herausfinden. Eins der einfachsten kommt von Google selbst und heißt Page Speed Insights.

Worauf kommt es bei der Bildoptimierung an?

Erst mal: Je kleiner ein Bild ist, desto besser.
Gleichzeitig sollte es aber natürlich noch gut aussehen. Wenn es zu verpixelt ist, wirkt die Seite nicht mehr ansprechend.

Dateityp

Der wichtigste Schritt ist:

Das Bild in ein Format konvertieren, das für das Web optimiert ist.

Die Formate WEBP und AVIF sind dafür optimal.

Das „kleinste“ Bild erreichst du meist mit .avif-Dateien. Allerdings werden diese bisweilen (2025) noch nicht von allen Systemen und Browsern unterstützt.

Mit .webp-Dateien kannst du nichts falsch machen.

(Und wenn du nicht mehrere Fallbacks mit avif, webp und jpg nutzen möchtest, ist es schlichtweg am einfachsten umzusetzen.)

Im Prinzip kannst du eine Bilddatei auf deinem eigenen Gerät in ein anderes Bildformat umwandeln. Aber ich zeige dir weiter unten noch schnellere Wege.

Auflösung

Außerdem solltest du darauf achten, dass die Auflösung des Bildes stimmt:

Etabliert ist eine Auflösung von 72 dpi (dots per inch).

Höhe und Breite

Natürlich hat es keinen Sinn, Bilder so groß zu lassen, dass sie auch auf eine Plakatwand passen würden.
Wähle immer eine Breite und Höhe, die zum Ort auf der Webseite passt.
Für Blogbeiträge könnte das Bild dann beispielsweise 720 Pixel breit sein.

Bald wird es hier auch noch Beiträge zu Bildgrößen für WordPress und ChurchDesk geben.

Wie optimiere ich jetzt Bilder?

Es gibt mehrere Wege, um deine Bilder in ein gutes Format zu konvertieren. Ich zeige dir hier die einfachsten und schnellsten Wege.

Vor allem zeige ich dir, wie du nicht jedes Bild einzeln umwandeln brauchst. Viel leichter ginge es ja, wenn du alle in einem Schwung umwandeln könntest. Das nennt man dann Stapelverarbeitung. Das mit theoretisch mit hunderten Bildern auf einmal.

Also hier die einfachsten Methoden, optimierte Bilder für das Web zu erstellen:

Auf dem eigenen Gerät

Ich benutze sehr gerne XnConvert. Es ist eine Freeware-App aus Frankreich. Sie läuft auf allen Desktop-Plattformen und auf Android.

Was ich besonders daran mag, ist:
Sie ist schlicht, schnell – und vor allem lassen sich Voreinstellungen (Presets) speichern.
Das macht das Leben enorm leichter. Ich speichere einmal alle wichtigen Einstellungen – wie Breite, Auflösung usw. – und habe sie dann beim nächsten Öffnen des Programms direkt zur Verfügung.

Wie das konkret aussieht, dazu wird es hier später noch einen Artikel geben.

In der Cloud

Wenn z.B. Software auf dem Firmenrechner nicht einfach installiert werden darf, gibt es Lösungen in der Cloud.

Empfehlenswert finde ich cloudconvert.
Es ist ein effektives und übersichtliches Tool aus Deutschland.
In der kostenlosen Version lassen sich bis zu 10 Bilder am Tag konvertieren.

Auch hier gibt es die Möglichkeit, Voreinstellungen (Presets) zu speichern. Allerdings braucht es dafür eine bezahlte Version. Es reicht aber, einmalig 5 bis 10 Euro zu bezahlen, und schon stehen die Presets dauerhaft zur Verfügung.

Automatisch auf der Seite

Hier gibt es für viele Systeme Integrationen.
Diese können – teilweise direkt beim Hochladen – die Bilder automatisch optimieren. Das ist natürlich die einfachste Lösung. Manchmal fehlt dabei aber die Kontrolle darüber, was am Ende herauskommt. Gerade bei den kostenlosen Tools.

Für WordPress habe ich selbst zwei Plugins benutzt.

WPCompress und WPvivid

Fazit

Bilder für deine Webseite zu optimieren, ist zwar ein Extraaufwand. Die Vorteile sind aber klar: Deine Seite wird schneller, Benutzer:innen können die Seite leichter bedienen und Suchmaschinen zeigen deine Seite weiter oben an.
Dank einfacher Werkzeuge ist die Konvertierung von großen Bildern in superschnelle Web-Bilder schnell gemacht.