Was ein dreibeiniger Stuhl mit der Genesung von einer Essstörung gemeinsam hat: Teil 3

In den Teilen 1 und 2 dieser Serie habe ich Euch die zwei ersten Standbeine auf dem Weg aus einer Essstörung erklärt. Das Re-Feeding und das Resting. Wir haben gelernt, welchen Einfluss anhaltende Nahrungseinschränkung auf den Körper ausübt und auch welche psychologischen Auswirkungen das Hungern hat. So erlebten die Probanden des Minnesota Starvation Experiments nicht nur viele geläufige körperlichen Einschränkungen, sondern auch typische psychische Veränderungen, die Menschen mit Essstörungen erleben. Außerdem wissen wir nun, warum es wichtig, sich während er Genesung körperlich zu schonen. Der Verzicht auf Sport in dieser Zeit dient nicht nur der körperlichen Heilung sondern auch zur Herstellung der psychischen und seelischen Gesundheit.

Dieser Teil der Serie widmet sich dem (Brain)-Retraining. Dabei geht es um das Lösen innerer Blockaden und negativer Glaubenssätze sowie das Erlernen neuer konstruktiver Verhaltensweisen.

(Brain)- Retraining

Bei nahezu allen, die an einer Essstörung leiden, ist das Essen an sich eigentlich nicht das Problem. Es ist ein Symptom der Erkrankung. In erster Linie geht es gar nicht ums Essen sondern um das Vermeiden von negativen Gedanken und schmerzhaften Gefühlen. Es ist ein Kampf, der im Inneren stattfindet. Die Essstörung ist also eine Bewältigungs- oder Vermeidungsstrategie. Die Essstörung soll dazu dienen, bestimmte Gedanken und Gefühle zu vermeiden und zu kontrollieren. Um langfristig und nachhaltig von einer Essstörung zu genesen ist es deshalb essentiell, die eigentliche Ursache zu finden und zu lösen. Denn bleibt das eigentliche Problem, bleiben die inneren Blockaden und negativen Glaubenssätze, die wirklich dahinter stecken ungelöst, ist die Gefahr groß, wieder rückfällig zu werden. Um zu verstehen, was tatsächlich dahintersteckt, muss man sich in seine Innenwelt begeben. Es geht darum, negative Glaubensätze und Gedanken aufzuspüren und aufzulösen oder konstruktiver mit ihnen umzugehen.  

„Geschenke“ der Essstörung

Die Essstörung erfüllt immer eine Funktion oder einen Zweck im Leben. Für manche war sie in einer früheren Situation ein Schutzmechanismus oder ein Hilferuf nach Aufmerksamkeit. Sie ist eine Bewältigungsstrategie für bestimmte Ängste oder dient zur Vermeidung von schmerzhaften und quälenden Emotionen. Die Essstörung mag zwar kurzfristig „funktionierten“ und helfen aber über lange Sicht überwiegt der Schaden und das Leiden, das sie mit sich bringt. Irgendwann stellt man fest, dass die Essstörung nicht mehr so hilfreich ist wie früher und dass sie einem mindestens genauso viel wegnimmt, wie sie einem zu geben scheint. Dennoch fühlt man sich wie in einem Teufelskreis gefangen: wenn störende und unangenehme Gedanken und Gefühle auftauchen, werden diese immer wieder durch Essstörungsverhalten vermieden oder geschwächt. Hier mal ein Beispiel: Du fühlst dich faul und dick und anstatt dich mit einer Freundin auf einen Kaffee zu treffen, geht du joggen und hältst Diät. Kurzfristig mag das zwar helfen, aber irgendwann werden diese Gedanken und Gefühle wiederkommen und es geht von vorne los. Denn langfristig können diese Gedanken, Gefühle oder körperlichen Empfindungen nicht kontrolliert werden. Man geht beim nächsten Mal also wieder Joggen oder vermeidet eine Esssituation anstatt das zu tun, was man eigentlich möchte. Die Essstörung hat komplett die Kontrolle übernommen. Man steckt fest und fühlt sich wie in einem Teufelskreis gefangen. Langfristig ist die Essstörung also keine Lösung.

Doch es gibt einen Weg aus diesem Teufelskreis. Man kann lernen mit diesen negativen Gedanken und Gefühlen bewusster und konstruktiver umzugehen und/oder durch neue positive Gedanken zu ersetzen.

Glaub nicht alles was du denkst

Du kannst zwar denken, was du willst, du musst diesen Gedanken aber nicht unbedingt glauben. Gedanken sind keine Fakten. Je öfter du jedoch einen Gedanken denkst, umso mehr glaubst du, dass dieser Gedanken „richtig“ ist und stimmt. Und dann ist es nur logisch, dass du auch nach diesem Gedanken handelst. Wenn die Essstörungsstimme sehr laut wird, dann stecken oft ganz andere Gedanken und Emotionen dahinter. Man fühlt oder denkt dann meistens etwas, was man nicht will oder was schmerzhaft ist, wie zum Beispiel „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich bin zu dick“. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, wie du auf diesen Gedanken reagieren kannst. Du kannst weitermachen wie bisher, und vermutlich weiterhin unglücklich sein, oder du kannst diesen Gedanken gezielt hinterfragen. Du kannst Dir die Frage stellen, „bringt mir dieser Gedanke was?“ „Erreiche ich dadurch meine Ziele oder bringt er mich nur weiter von ihnen weg?“
Wer sagt dir denn, dass du diesen Gedanken Glauben schenken sollst? Eigentlich nur du oder?
Und sobald du erkannt hast, dass dieser Gedanke dir nicht hilfreich ist, sondern dir nur schadet, dann kannst du doch genauso gut auf ihn Pfeifen. Du bist nicht deine Gedanken und Gefühle. Du kannst dir sagen: „nun gut, dann habe ich eben diese negativen Gedanken und Gefühle, aber ich kann ja trotzdem oder gerade erst Recht meinen Weg gehen und mir meine Ziele erfüllen. Ich darf das Leben genießen.“

Jeder kann lernen negative Gefühle und Gedanken auszuhalten und trotzdem all die Dinge zu machen, die er endlich mal wieder machen möchte. Auch du kannst lernen mit deinen schmerzhaften Emotionen umzugehen und sie zuzulassen anstatt sie zu bekämpfen oder zu kontrollieren. Die eigenen Handlungen, das ist es, was du wirklich kontrollieren kannst. In Wirklichkeit kannst du nur kontrollieren, was du sagst und tust. Und je öfters du das tust, was dich wirklich erfüllt und dir Spaß macht, umso schwächer werden diese schmerzhaften Gedanken und Gefühle in dir. Und dadurch entsteht so viel Raum und Platz für Neues. Du kannst dich selbst neu entdecken und darfst dabei Spaß und Freude haben.

Beende den Kampf mit dir selbst

So oft kämpfen wir mit uns selbst, mit unseren Gedanken und Gefühlen. Doch langfristig bringt uns das keinen Schritt nach vorne. Es schadet uns nur und macht uns unglücklich. Der Schlüssel ist, diesen Kampf aufzugeben und Frieden mit sich und alle seinen Gefühlen und Gedanken zu schließen. Der oder die einzige, die einem dabei im Wege steht, sind nur wir selbst. Du muss nicht das tun, was du fühlst. Statt alle Energie in die Aufrechterhaltung der Essstörung und die Bekämpfung quälender Gedanken zu investieren, kannst du den Fokus auf das lenken, was dir wirklich wichtig ist im Leben. Dadurch entsteht so viel Kraft und Raum um das zu tun, was du wirklich möchtest. Du hast wieder mehr Energie und Zeit für neue oder alte Hobbies, für Freunde, Familie, Schule oder Karriere. Und je häufiger du das tun, was dich erfüllt und dir Spaß macht, umso einfacher und normaler wird es für dich. Je häufiger wir mit Dingen und Menschen beschäftigt sind, die uns wirklich wichtig sind, umso weiter rückt die Essstörung in den Hintergrund.

Diese Erkenntnis hat mir selbst sehr geholfen. Das Beenden des inneren Kampfes, gab mir die Freiheit das zu tun, was mir wirklich am Herzen liegt und was mir Spaß macht. Mir war plötzlich klar, dass nur ich es bin, die bestimmt, wie ich auf meine Gedanken reagiere und was ich daraus mache.  Sobald ein negativer Gedanke oder ein schmerzhaftes Gefühl in mir auftauchte, habe ich es beobachtet und mir gesagt: „nun gut, dieser Gedanke ist eben da, aber dieser Gedanke schadet mir nur. Er ist nicht hilfreich und ich werde nicht nach ihm Handeln. Ich werde mich nicht in ihm verstricken und weiterhin mein Ziel verfolgen und das tun was ich wirklich möchte.“ Manchmal kann es auch helfen, diese Gedanken zu singen oder zum Beispiel in Micky Mouse Stimme zu denken oder zu sagen. Dadurch verlieren sie ihre Kraft und Mächtigkeit. Oder man stellt sich diesen Gedanken oder das Gefühl als Luftballon los, der im Kopf rumfliegt und dann einfach zerplatzt. Man kann lernen diese Gedanken und Gefühle bewusst anzuerkennen und dennoch das Leben zu leben, was man eigentlich leben will.

Wenn man sich nun zum Beispiel im Prozess des Zunehmens befindet, dann fühlt man sich oft nicht gut und auch körperlich schlecht. Viele leiden in dieser Zeit an Völlegefühl, Blähungen, haben Angst und empfinden schmerzhafte Gefühle wie Scham oder Schuld. Doch genau in dieser Zeit muss man sich bewusst machen, dass diese Gefühle und Gedanken vorübergehen und dass man durch sie hindurch muss um seine Ziele zu erreichen. Du kannst dir sagen “Ich habe Angst davor zu essen und fühle mich voll, aber ich muss nicht nach meinen Gedanken und Gefühlen handeln. Diese Gedanken und Gefühle schaden mir nur und bringen mich nur weiter von meinem Ziel weg“. Dein Körper braucht die Nahrung und Energie, damit du Kraft hast um deine Träume zu verwirklichen und das zu tun, was du wirklich möchtest.

Lass nicht zu, dass deine seelische Schmerzen sich zwischen dich und deine Lebensziele stellen.

Meditation kann sehr hilfreich dabei sein, Gefühle und Emotionen anzuerkennen, zu akzeptieren aber nicht mehr automatisiert nach ihnen zu handeln. Durch regelmäßiges Meditieren lernt man, sich nicht mehr mit seinen Gedanken zu identifizieren und Ihnen die Kontrolle zu überlassen. Mann kann lernen, den unangenehmen Gedanken, Erinnerungen und Gefühlen und sogar dem Selbstwert mit mehr Mitgefühl zu begegnen. Indem man Mitgefühl für die eigenen unangenehmen emotionalen Erfahrungen und Gedanken entwickelt, entsteht Platz für Neues. Es entsteht Raum um (wieder) zu entdecken, wer man wirklich ist und was man wirklich in seinem Leben erreichen möchte. Auch wenn man zunächst gar nicht weiß, was man eigentlich will in seinem Leben, sind Meditation, Achstamkeit und Mitgefühl wunderbare Methoden um das herauszufinden. Vertrauen zu haben in den eigenen Weg ist dabei ganz wichtig.

Hilfreich ist es außerdem, sich aufzuschreiben und immer wieder in Erinnerung zu rufen, welche Nachteile durch die Essstörung entstehen. Was ist alles durch die Essstörung nicht mehr möglich, was man aber einfach so gerne (mal wieder) machen möchte? Was hat man früher so gerne gemacht? Welche Lebensziele werden durch die Essstörung zerstört?

Gerade weil unsere Gedanken so mächtig und kraftvoll sein können, ist es sinnvoll parallel mit positiven Affirmationen zu arbeiten. Das kann den Heilungsprozess enorm unterstützen bzw. beschleunigen und negative Gefühle und Gedanken ebenfalls schwächer werden lassen. So war es jedenfalls bei mir. Doch auch dafür ist es notwendig, zunächst die auftauchenden negativen Gedanken und Emotionen zuzulassen und anzuerkennen. Daraufhin kann man gezielt positive Affirmationen aussuchen. Wichtig bei der Wahl einer positiven Affirmation ist es, dass sie sich gut anfühlt, dass man sie annehmen und akzeptieren kann. Denn wenn das nicht so ist, dann kommt sie nicht im Unterbewusstsein an, da sie schon vorab als unglaubwürdig aussortiert wird. Wenn du zum Beispiel oft denkst „ich bin nicht gut genug“ könnte die positive Affirmation dazu lauten „Ich bin vollkommen““. Wenn diese Affirmation jedoch anfangs zu mächtig oder zu unglaubwürdig ist, dann kann du zunächst einfach mit „ich bin genau richtig, so wie ich bin“ oder auch nur mit „ich bin okay“ arbeiten.

Um sich den Heilungsprozess zu erleichtern und sich zu stabilisieren sollte man zusätzlich seine persönlichen Trigger identifizieren. Dazu ist es notwendig, sein Verhalten und auch die Situationen, in denen vermehrt negative Gedanken oder Emotionen entstehen zu reflektieren. Vielleicht ist es so, dass du auf Instagram oder anderen Medienkanälen häufig mit Fotos schlanker Frauen oder den neuesten Diätmethoden konfrontierst wird. Wenn ja, dann solltest du diese Abos kündigen und dich mit anderen Inhalten oder Themen wie zum Beispiel Bodypositivity oder Achtsamkeit beschäftigen. Oder vielleicht hat du eine Freundin die selbst gerade eine Diät macht. Dann solltest du sie bitten, in deiner Anwesenheit nicht davon zu sprechen. Man sollte sich den Prozess der Heilung nicht unnötig schwer machen. Dazu gehört es natürlich auch, sich bei Bedarf Hilfe zu holen – sei es von Freunden, der Familie oder psychologische Unterstützung. Schaff dir dein eigenes persönliches Wohlfühlumfeld. Denn du darfst und sollst dich wohl fühlen auf deinem ganz eigenen Weg der Genesung.

Alles was ich hier geschildert habe, erfordert im Prinzip „nur“ eines: die Bereitschaft zu handeln und sich zu verändern. Nur du kannst es dir selbst erlauben, diesen Weg zu gehen und dich neu zu entdecken. Dies mag anfangs nicht einfach erscheinen, aber glaube mir, je weiter du voranschreitest umso einfacher wird es und umso mehr Freude wirst du wieder in deinem Leben erfahren.

Du kannst jederzeit damit anfangen, deinen Weg zu gehen, jeder Moment birgt die Chance auf Heilung. Doch es kann dir niemand abnehmen, du selbst musst es tun. Nur du selbst kannst die Verantwortung für deine Gedanken, Gefühle und deine Taten übernehmen.

Einem buddhistischen Sprichwort zufolge beginnt eine Reise von tausend Meilen mit dem ersten Schritt. Andere können dich auf dieser Reise begleiten, doch nur du selbst kannst die einzelnen Schritte tun.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag neue Inspirationen und Impulse für deinen Heilungsweg mitgeben. Falls du für deinen eigenen Weg der Genesung Begleitung suchst, dann melde dich gerne bei mir.

Vorschau: In den nächsten Beiträgen möchte ich dir einzelne Tools zur Unterstützung des Heilungsprozesses, wie zum Beispiel Meditations- und Achtsamkeitstechniken, Affirmationen oder die Klopfakupressur (auch Emotional Freedom Technique) näher berschreiben.

4 Kommentare zu „Was ein dreibeiniger Stuhl mit der Genesung von einer Essstörung gemeinsam hat: Teil 3“

  1. Liebe Lea, danke für deine wertvollen und hilfreichen Beiträge und deine Unterstützung. Das Bild mit dem Stuhl überhaupt solche Bilder im allgemeinen helfen sehr auch bei der Verabschiedung dee kranken Gewohnheiten und beim Handeln selber. Zur Bewegung Body positivity habe ich eine zwiespältige Meinung da die Schönheit hier auch auf die äußere Schönheit reduziert wird. Es geht darum sein auch dicker, dünner, runder, rundlicher egal wie gearteter Körper als schön zu empfinden, und Schönheit ist für mich etwas, was auch stark mit dem inneren zu tun hat. Das zweite ist , meiner Meinung nach dass es bei der Köperakzeptanz nicht darum geht seine Körper egal wie er aussiehst schön zu finden, denn es gibt sicher Stellen am Körper, die ich nie schön finden kann, aber ich kann sie akzeptieren lernen, ich kann damit trotzdem zufrieden sein, und mir sagen, das es auch zu mir gehört. Jeder Mensch ist einzigartig aber nicht perfekt egal ob ob geistig oder körperlich. Um mit sich selbst zufrieden leben zu können, denke ich, dass es auch darum geht dies zu erkennen und zu akzeptieren.

    1. Liebe Francoise, danke für deinen Kommentar.
      Ich möchte mit dem Hinweis auf Bodypositivity gar nicht aussagen, dass jeder seinen Körper von oben bis untern schön finden muss. Wie du schon richtig geschrieben hast, geht es darum zu lernen den eigenen Körper zu akzeptieren. Mit all seinen Macken und Kannten. Der eigene Körper sollte nie etwas sein, für das man sich schämen muss. Und dafür steht bodypositivity meiner Meinung nach auch. Das man sich zeigen darf, so wie man ist, ganz unverstellt. Auch relativiert dieser Trend, meiner Meinung nach, das immer noch stark vorherrschende Schönheitsideal besonders schlanker und sportlicher Frauen. Denn es gibt eben per se kein Schönheitsideal. Jeder Mensch ist unterschiedlich und besitzt seine ganz eigene Schönheit.

  2. Nun habe ich alle Blog Artikel des dreibeinigen Stuhls durchgelesen. Erstmal ein riesiges Kompliment für die tollen und hilfreichen Blogs. Hoffe natürlich auf weitere😉, denn Sie unterstützen und motivieren mich auf meinem Weg im Kampf gegen die Magersucht. Ich werde sie einige Male wieder durchlesen. Da ich am meisten Kämpfe mit der Angst vor Gewichtszunahme und der Körper so zu akzeptieren wie er ist und sein wird, ist für mich der schwierigste Weg. Doch diese Blog Beiträge helfen mir sehr. Vielen Herzlichen Dank weiter so👌😊

    1. Ich freue mich sehr, dass meine Beiträge dich bei deinem Weg der Genesung untertützen können. Genau das ist mein tiefster Wunsch :)! Den eigenen Körper und auch die Gewichtszunahme akzeptieren zu lernen ist nicht einfach, doch es gibt dir die Freiheit du selbst zu sein und das zu machen, was dich wirklich erfüllt. Dein Körper ist für dich, kämpfe nicht gegen ihn an. Alles Liebe

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